CRIES: Schmerzskala für Neugeborene nach Operationen

Schreien, Sauerstoffbedarf, Vitalzeichen, Gesichtsausdruck, Schlaf je 0–2, Summe 0–10 (Krechel 1995) – ohne Grenze für die Schmerztherapie

Schreien (Crying): Schmerzschreie sind typisch hoch
Sauerstoffbedarf (Requires O₂), um die Sättigung zu halten

Andere Ursachen für einen Sättigungsabfall bedenken: Atelektase, Pneumothorax, zu starke Sedierung.

Vitalzeichen erhöht (Increased vital signs): Herzfrequenz und mittlerer Blutdruck gegenüber dem Ausgangswert vor der Operation

Grenze für 20 %: Ausgangswert × 0,2 plus Ausgangswert. Blutdruck zuletzt messen, damit das Kind nicht vorher aufwacht.

Gesichtsausdruck (Expression)
Schlaflos (Sleepless): Zustand in der letzten Stunde

Rechenhilfe für Fachkreise: Der Rechner gibt wieder, was die genannten Quellen den Eingaben zuordnen. Die klinische Bewertung und jede Therapieentscheidung bleiben bei der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt. Eingaben und Ergebnisse werden nicht gespeichert.

Häufige Fragen

CRIES: Schmerzskala für Neugeborene nach Operationen: Was berechnet dieser Rechner?

Die CRIES-Skala (Krechel 1995) bewertet Schmerzen bei Neugeborenen nach Operationen: Schreien (Crying), Sauerstoffbedarf (Requires O₂), erhöhte Vitalzeichen (Increased vital signs), Gesichtsausdruck (Expression) und Schlaflosigkeit (Sleepless) mit je 0–2 Punkten, Summe 0–10. Mit Vorbehalt: Der Rechner nennt keine Grenze für die Schmerztherapie, weil sie im gelesenen Bogen nicht steht, und keine Sättigungsgrenze, weil die Wiedergaben sich widersprechen.

CRIES: Schmerzskala für Neugeborene nach Operationen: Auf welchen Quellen beruht dieser Rechner?

Krechel SW, Bildner J: CRIES: a new neonatal postoperative pain measurement score. Initial testing of validity and reliability (Paediatr Anaesth 5:53–61) (1995); National Institutes of Health, Pain Consortium: Pain Intensity Instruments: CRIES Pain Scale (NIH Warren Grant Magnuson Clinical Center, Juli 2003) (2003)