BRUE 2.0 / Risiko nach einem BRUE: schwere Grunderkrankung und erneutes Ereignis
Zwei logistische Modelle nach einem BRUE (Nama 2022): Risiko einer schweren Grunderkrankung und eines erneuten Ereignisses, mit den Ergebnissen der kanadischen Prüfung 2024
Rechenhilfe für Fachkreise: Der Rechner gibt wieder, was die genannten Quellen den Eingaben zuordnen. Die klinische Bewertung und jede Therapieentscheidung bleiben bei der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt. Eingaben und Ergebnisse werden nicht gespeichert.
Häufige Fragen
BRUE 2.0 / Risiko nach einem BRUE: schwere Grunderkrankung und erneutes Ereignis: Was berechnet dieser Rechner?
BRUE 2.0 (Nama 2022, Hospital Pediatrics) schätzt nach einem BRUE (Brief Resolved Unexplained Event, kurzes, abgeklungenes, ungeklärtes Ereignis) bei Säuglingen unter 1 Jahr zwei Risiken: eine schwere Grunderkrankung (aus Alter in Tagen, früherer ähnlicher Episode und auffälliger Vorgeschichte) und ein erneutes Ereignis (aus Frühgeburt, früheren und mehreren Ereignissen, Farbänderung, Atemmuster und Tonusänderung). Koeffizienten aus eTable 4 der kanadischen Prüfung (JAMA Pediatrics 2024). Die Modelle trennen nur mäßig (AUC 0,60 und 0,67) und ergänzen die AAP-Einteilung von 2016.
BRUE 2.0 / Risiko nach einem BRUE: schwere Grunderkrankung und erneutes Ereignis: Auf welchen Quellen beruht dieser Rechner?
Nama N, Hall M, Neuman M, Sullivan E, et al., Tieder JS; Brief Resolved Unexplained Event Research and Quality Improvement Network: Risk Prediction After a Brief Resolved Unexplained Event (Hosp Pediatr 12:772–785) (2022); Nama N, Shen Y, Bone JN, et al.; Canadian BRUE Collaboration (C-BRUE-C) und Canadian Paediatric Inpatient Research Network (PIRN): External Validation of Brief Resolved Unexplained Events Prediction Rules for Serious Underlying Diagnosis (JAMA Pediatr 179:188–196) (2024)
