Vitamin-D-Prophylaxe bei Säuglingen (D, CH, A)
Empfohlene Vitamin-D-Menge für Säuglinge in Deutschland und der Schweiz, Frühgeborene unter 1500 g, Umrechnung IE ↔ µg (1 µg = 40 IE)
Rechenhilfe für Fachkreise: Der Rechner gibt wieder, was die genannten Quellen den Eingaben zuordnen. Die klinische Bewertung und jede Therapieentscheidung bleiben bei der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt. Eingaben und Ergebnisse werden nicht gespeichert.
Häufige Fragen
Vitamin-D-Prophylaxe bei Säuglingen (D, CH, A): Was berechnet dieser Rechner?
Zeigt die empfohlene Vitamin-D-Menge zur Vorbeugung der Rachitis (Knochenerweichung) bei Säuglingen: Deutschland 400–500 IE pro Tag bis zum zweiten erlebten Frühsommer (Netzwerk Gesund ins Leben 2016), Frühgeborene unter 1500 g 800–1000 IE in den ersten Lebensmonaten; Schweiz: empfohlene Tageszufuhr (Vitamin D aus allen Quellen) 400 IE im 1. Lebensjahr, 600 IE ab dem 2. Lebensjahr; das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt die Gabe von Vitamin D ganzjährig bis zum 3. Geburtstag. Für Österreich wurde keine Quelle mit Dosis gefunden. Dazu Umrechnung von Internationalen Einheiten (IE) in Mikrogramm (1 µg = 40 IE) und ein Hinweis auf die Gefahr der Überdosis.
Vitamin-D-Prophylaxe bei Säuglingen (D, CH, A): Auf welchen Quellen beruht dieser Rechner?
Netzwerk Gesund ins Leben (IN FORM), aid infodienst: Handlungsempfehlungen Ernährung und Bewegung von Säuglingen und stillenden Frauen (Vortragsfolien, Stand 09/2016) (2016); Dicheva-Radev S, Paulides M, Rascher W; Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ): Vitamin D – bei Säuglingen schnell überdosiert (Arzneiverordnung in der Praxis 52:16–22) (2025); Swissmilk; Eidgenössische Ernährungskommission (EEK): Vitamin D: Besondere Empfehlungen für Säuglinge und Kleinkinder (Merkblatt, nach: Empfehlungen der Eidgenössischen Ernährungskommission zur Vitamin-D-Zufuhr, Schweiz Med Forum 2012;12:775–778) (2019); Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Vitamin D-Vergiftung bei Säuglingen: Überdosierung von Vitamin D kann potenziell lebensbedrohlich sein (Mitteilung Nr. 045/2026 vom 07.08.2026) (2026)
